DATEN & FAKTEN

Mühlbachbrücke für
ICE-Neubaustrecke Nürnberg–Berlin

Projekt: Mühlbachbrücke für die ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Berlin mit 175 m  Spannweite

Bauherr: Deutsche Bahn AG

Bauunternehmen: Alpine Deutschland AG, Niederlassung Halle-Leipzig

MEVA Systeme: Handschalung EcoAs, Wandschalung Mammut, spezielle Trägerschalung, Klettergerüst KLK 230, Traggerüst MEP

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Systeme
GmbH, Niederlassung München

 
 
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Projekt

Ein Schalungs-Satz für alle Pfeiler-Maße

Die Mühlbachbrücke ist nur eine der vielen Brücken und Tunnel, die für die ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Berlin im Hügel- und Bergland in Oberfranken und Thüringen zu errichten sind. Für diese Talbrücke wurden die vier Pfeiler inklusive Fundamente und Widerlager mit MEVA Schalung erstellt.

Die Brücke hat 175 m Spannweite und einen Hohlkastenquerschnitt mit 14,30m Brückenbreite.
Die Fundamente für die Pfeiler wurden mit der Handschalung EcoAs, die Widerlager mit der Wandschalung Mammut geschalt.

Pfeiler mit Hohlkastenquerschnitt und Verjüngung 70:1 nach oben
Die Pfeiler sind am Fuß bis zu 6,50m lang und 3,50 m breit. Die maximale Höhe der unterschiedlich hohen Pfeiler beträgt 17,90 m. Die Pfeiler haben einen Hohlkastenquerschnitt und als Besonderheit eine Verjüngung 70:1 nach oben. Die Ecken, die Wandstärken und die Vertiefungen (sogenannte Spiegel) selbst sind konstant, lediglich der Gesamtquerschnitt verjüngt sich nach oben. Die Verjüngung stellte schalungstechnisch eine Herausforderung dar. Gelöst wurde sie mit einer speziell konstruierten Trägerschalung auf dem Klettergerüst KLK 230. Diese Trägerschalung konnte variabel an den sich verjüngenden Querschnitt angepasst werden. Somit konnte kostensparend mit nur einem Schalungssatz geschalt werden. Die Pfeilerwände wurden in Taktlängen von bis zu 5m hergestellt.

Pfeilerhohlkörper und Pfeilerkopf
Die Pfeiler haben innen Podeste. Um diese schalen zu können, wurde im Inneren des Pfeilers ein MEP-Traggerüstturm gestellt, der mit den Pfeilerwänden in die Höhe wuchs. Der Traggerüstturm diente auch zur
Unterstützung beim Betonieren des Pfeilerkopfes. Er wurde als Massivbetonkörper mit einer Dicke von 1,30m ausgebildet.

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